Personae Non Gratae — Diese Typen sind unbeliebt
Martin Hinteregger und sein öffentlicher Affront gegen Trainer Baum, Jens Lehmanns 71-Tage-Episode und Ralph Hasenhüttls Wortgefecht mit Daniel Baier.
Die Unbeliebten
Auch in der Puppenkiste gibt es Figuren, die man lieber wieder in die Kiste stecken würde.
Martin Hinteregger
'Ich kann nichts Positives über ihn sagen' — der Verteidiger über seinen eigenen Trainer.
Im Januar 2019 fasst Hinteregger sein Verhältnis zu Trainer Manuel Baum öffentlich zusammen. Nach einem Spiel bei Borussia Dortmund eskaliert die Situation endgültig. Der Österreicher wird suspendiert und an Eintracht Frankfurt verliehen. Im Sommer 2019 folgt der endgültige Wechsel für 12 Mio. Euro.
Jens Lehmann
71 Tage darf 'Mad Jens' beim FCA verweilen — dann begleitet ihn Stefan Reuter zur Ausgangstür.
Trainer Martin Schmidt hat in den Verhandlungen mit dem Vorstand argumentiert, mit Lehmann als Co-Trainer werde er zum besseren Trainer. 'Stellt mir den Lehmann!' war sinngemäß seine Bitte. Die Rechnung geht nicht auf. Lehmanns Eitelkeit und Profilierungssucht kollidieren mit dem bescheidenen Augsburger Selbstverständnis.
Ralph Hasenhüttl
'Er hätte Rot sehen müssen' — der Leipziger Coach nach Daniel Baiers obszöner Geste.
Nach Baiers anzüglicher Geste in Richtung der RB-Leipzig-Bank liefern sich Hasenhüttl und die Augsburger ein unvergessenes Wortgefecht. 'Entschuldigt hat er sich nicht', klagt Hasenhüttl. Augsburg gegen Leipzig — wie in vielen anderen Stadien ein emotional aufgeladenes Duell.
Personae Non Gratae — Update 2020–2026
Heiko Herrlich macht sich beim FC Augsburg weniger durch seine Arbeit an der Seitenlinie als vielmehr durch einen denkwürdigen Verstoß gegen die Corona-Quarantäne unvergesslich.
Heiko Herrlich macht sich beim FC Augsburg weniger
Heiko Herrlich macht sich beim FC Augsburg weniger durch seine Arbeit an der Seitenlinie als vielmehr durch einen denkwürdigen Verstoß gegen die Corona-Quarantäne unvergesslich.
Heiko Herrlich macht sich beim FC Augsburg weniger durch seine Arbeit an der Seitenlinie als vielmehr durch einen denkwürdigen Verstoß gegen die Corona-Quarantäne unvergesslich. Im April 2020, mitten im ersten Lockdown und bei strengsten Hygieneregeln der DFL, verlässt der Trainer das Teamhotel, um in einem nahegelegenen Geschäft Zahnpasta und Hautcreme zu kaufen. Die Geschichte wird zum Medienereignis. Herrlich entschuldigt sich öffentlich, darf beim folgenden Geisterspiel gegen Wolfsburg aber nicht auf der Bank sitzen. Die sportliche Bilanz ist durchwachsen — im Sommer 2021 ist Schluss.