Heiko Herrlich macht sich beim FC Augsburg weniger durch seine Arbeit an der Seitenlinie als vielmehr durch einen denkwürdigen Verstoß gegen die Corona-Quarantäne unvergesslich. Im April 2020, mitten im ersten Lockdown und bei strengsten Hygieneregeln der DFL, verlässt der Trainer das Teamhotel, um in einem nahegelegenen Geschäft Zahnpasta und Hautcreme zu kaufen. Die Geschichte wird zum Medienereignis.
Herrlich entschuldigt sich öffentlich, darf beim folgenden Geisterspiel gegen Wolfsburg aber nicht auf der Bank sitzen. Die sportliche Bilanz ist durchwachsen — im Sommer 2021 ist Schluss.