Warum? Weil man sich im beschaulichen Augsburg zumindest am Anfang den so oft zitierten „Mechanismen des Geschäfts“, wonach im Misserfolgsfall relativ zeitnah der Trainer entlassen wird, nicht beugen will. Der Verein hält an Trainer Markus Weinzierl fest und dieses Vertrauen soll sich auszahlen.
Zwei weitere Personalien werden mitentscheidend sein. Die Verpflichtung von Weltmeister Stefan Reuter als neuem Sportdirektor – und der Transfer des österreichischen Keepers Alexander Manninger.
Immerhin: Zu diesem Zeitpunkt halten sich die Augsburger hartnäckig auf dem Relegationsplatz 16, der ihnen gegen den Dritten aus der 2. Bundesliga noch eine Chance lässt. Während der gesamten Saison und bis zum alles entscheidenden 34. Spieltag steht die Mannschaft von Markus Weinzierl nur ein einziges Mal besser als Platz 16. Die Tabellenkonstellation lässt es vor dem letzten Spiel gegen die bereits als Absteiger feststehende Spvgg. Greuther Fürth zu, dass Augsburg sich bei 30 Punkten im Schlussakt auf Rang 15 hieven kann. Ein eigener Sieg gegen das „Kleeblatt“ wäre hilfreich, um die punktgleichen Düsseldorfer, die in Hannover gastieren, hinter sich zu lassen. Im günstigsten Fall, bei einer Fortuna-Pleite, würde ein Punkt reichen. Der Tabellensiebzehnte 1899 Hoffenheim, der in Dortmund spielt, hat die schlechtere Tordifferenz.